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Räuber Hotzenplotz | Preußler Tage (Werbung)

Wer kennt ihn nicht? Den fiesen Räuber, der Oma die klingende Kaffeemühle klaut.
Mehrere Bände, über 6 Millionen verkaufte Bücher und in über 42 Sprachen übersetzt.

2019 ist ein besonderes Jahr für Preußler- und Hotzenplotz-Fans. Nicht nur hätte der Autor der beliebten Kinderbücher in diesem Jahr seinen 95. Geburtstag gefeiert, es ist auch ein weiteres Hotzenplotz-Buch erschienen.
In Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete gehen Kasperl und Seppel erneut auf Räuber-Jagd. Eigentlich wollen die  beiden nur Schwammerl für Omas leckere Schwammerl-Suppe sammeln, aber dann erfahren sie, dass der Räuber Hotzenplotz aus dem alten Spritzenhaus ausgebrochen ist. Statt Schwammerl zu sammeln hecken die beiden einen Plan aus, um den Räuber zu fangen, und basteln mit viel Klebeband eine Mondrakete mit der sie Hotzenplotz überlisten wollen.

Hier findet ihr das Buch beim Verlag.

Begonnen hat aber ja alles mit Der Räuber Hotzenplotz, dem ersten Band der eigentlichen Trilogie. Und um genau diesen Teil der Reihe dreht sich auch die neue Ausstellung im Jungen Schloss in Stuttgart.
Im Oktober diesen Jahres öffnete die Mitmachausstellung für Kinder im Jungen Schloss ihre Pforten zur Räuberhöhle. An verschiedenen Stationen kann man die Geschichte von Kasperl, Seppel und dem Räuber hautnah erleben.

Ob in Omas Küche, im Wald mit einer Holzkiste voll Sand, in der Räuberhöhle, auf dem Polizeirevier oder im Studienzimmer des Zauberers, überall können Kinder in die Rollen der Buchfiguren schlüpfen, denn gleich am Anfang warten tolle Kostüme.

An jeder Station können kleine Rätsel und Aufgaben gelöst werden und wer fleißig war, bekommt einen Stempel auf seine Mitmach-Karte, die man sich gleich an der ersten Station einstecken kann. Insgesamt 8 Stück kann man dabei sammeln.

Neben den Stempelaktionen kann man beispielsweise auch die Truhe mit dem Gold durch den Wald ziehen oder lustige Namen basteln, wenn man wie Kasper den Namen von Petrosilius Zwackelmann vergessen hat. Dabei kommen dann unter anderem Namen wie Abroglorius Simsamelschmarrn oder Maestroseverus Pickelschwein raus, die nicht nur Kinder zum lachen bringen.

Die einzelnen Räume sind mit viel Liebe gestaltet und bieten allerhand Freiraum zum Entdecken und Erleben der Geschichte. Nicht nur Kinder können da ihren Spaß haben, zwar passen Erwachsene nicht mehr in die Kostüme, aber wer die Räubergeschichten kennt und liebt, wird auch was zu gucken haben.

Klaudi und ich haben den Selbsttest gemacht und an einem freien Nachmittag die Ausstellung besucht. Wir wollten gar nicht mehr gehen. Es war wirklich toll und auch ohne viel mitzumachen, hat es sehr viel Spaß gemacht.

Wenn man genau hinsieht, sieht man, dass ich kein großes Zeichentalent bin. Klaudi und ich haben es uns schließlich nicht nehmen lassen, auf dem Polizeirevier ein Fahndungsplakat für den Räuber zu gestalten. Eigentlich wollte ja nur ich, aber als ich dann – künstlerisch begabt wie ich bin – nur einen blauen Smiley fabriziert habe, hat sich meine liebe Freundin bereiterklärt, mir mit einem roten Stift ein bisschen zu helfen, damit man den Räuber auch halbwegs erkennt.
Ich finde, sie hat ihn ziemlich gut getroffen.


Der Räuber Hotzenplotz klaut Omas klingende Kaffeemühle. Kasperl und Seppel machen sich natürlich sofort auf den Weg um die gestohlene Mühle zurückzuholen, aber das ist leichter gesagt als getan. Zwar haben sie eine äußerst gute List, aber das ist leichter gesagt als getan. Ihr Plan verluft nicht ganz so wie sie es sich gedacht haben und am Ende stehen sie nicht nur dem Räuber Hotzenplotz gegenüber, sondern auch dem Zauberer Petrosilius Zwackelmann und einer verzauberten Fee, die Kasperl drei Wünsche gewährt, weil er sie befreit.
Ob sie es wohl schaffen und der gefährlichste Räuber des ganzen Landkreises der Polizei übergeben werden kann?

Hier findet ihr das Buch beim Verlag.

Für alle, die selbst ein kleiner Räuber oder eine kleine Räuberin sein möchten, empfehle ich Das streng geheime Räuberhandbuch. Hier erfährst du alles, was man als Räuber so wissen muss. Welche Geheimschriften es gibt, wie  man Farbe herstellt oder eine Steinschleuder bastelt, Stockbrot, Glutkartoffeln und andere Kochrezepte fürs Lagerfeuer, wissenswerte Tipps und Tricks zum Zurechtfinden in der Natur und sogar Anleitungen wie man sich ein eigenes Instrumenten basteln kann.
Alles ist mit kleinen Skizzen und Zeichnungen begleitet und sehr anschaulich erklärt. Damit werden leere Stunden mit Sicherheit nicht langweilig, schließlich gibt es als angehender Räuber so einiges zu entdecken.

Hier findet ihr das Buch beim Verlag.


Am Ende der gesamten Preußler-Tage, die bis zum 6.12 abwechselnd bei Klaudia und mir zu finden sind, könnt ihr 2 tolle Pakete gewinnen.

Paket Nummer 1 – Das Räuberpaket – könnt ihr gewinnen, indem ihr diesen und den Post vom 5.12 jeweils unter dem Beitrag kommentiert und die Tagesfrage beantwortet.

Paket Nummer 2 – Das Kinderbuchpaket – funktioniert genauso, allerdings könnt ihr dafür nur unter Klaudias Beiträgen vom 4.12 und 6.12 Lose sammeln.

Natürlich steht es euch frei, an allen Tagen zu kommentieren und für beide Pakete teilzunehmen. Dafür habt ihr bis zum 8.12 Zeit.
Wir werden das Gewinnspiel am 9.12 (2. Advent) auslosen und den Gewinner in einem separaten Post verkünden. Die Gewinner haben dann 48h Zeit, sich mit ihrer Adresse per Mail an herzdeinbuch@gmx.de zu melden. Eure Daten werden nach Versand gelöscht.
Bitte beachtet, dass ihr 18 Jahre alt sein oder die Genehmigung eurer Eltern haben müsst, um teilzunehmen, und der Versand nur nach Deutschland erfolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und wir übernehmen keine Haftung für den Versand. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Tagesfrage:
Habt ihr bereits Bücher vom Räuber Hotzenplotz gelesen und hättet ihr Lust eine solche Mitmachausstellung zu besuchen?


Danke an den Thienemann-Esslinger Verlag für die Unterstützung bei dieser Aktion und die Bereitstellung der Gewinnerpakete.


Morgen geht es bei HerzdeinBuch weiter mit vielen weiteren Kinderbüchern von Otfried Preußler.

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