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Der Kampf gegen die eigenen Ängste | Rezension

Ney Sceatcher:
Das Spiel des dunklen Prinzen

Das Spiel des dunklen Prinzen Ney Sceatcher Zeilengold Verlag Cover

Inhalt

Als Taijas beim Aufräumen des Dachbodens einen alten Spiegel findet, landet sie völlig unvermittelt in einer wundersamen Welt, die sie aus den Märchen ihrer Kindheit kennt.Was sie zunächst für einen Traum hält, ist ihre neue Realität, denn sie ist eine der Spielfiguren des dunklen Prinzen.

Um in ihre Welt zurückzugelangen, muss sie das Albtraumschach gewinnen. Dazu muss sie ihre größten Ängste besiegen, ansonsten bleibt sie in ihren Albträumen gefangen.

Titel: Das Spiel des dunklen Prinzen
Autor: Ney Sceatcher
Seiten: 300 Seiten
Preis: 12,99 € (TB) | 3,99 € (eBook)
ISBN: 978-3946955078

Zum Buch auf der Verlagsseite!
Vielen Dank an den Zeilengold Verlag für das Rezensionsexemplar.

Meine Meinung

Der Klappentext von Das Spiel des dunkeln Prinzen hat mich sofort neugierig gemacht. Die Idee, die dem Buch zugrunde liegt, klang neu und interessant und ich wollte das Buch unbedingt lesen.

Als ich dann begonnen habe, Das Spiel des dunkeln Prinzen zu lesen, gab es einen kleinen Dämpfer. Ich fand den Schreibstil ein wenig anders, als ich sonst so lese, auch wenn ich nicht genau sagen kann inwiefern. Zwar ist er nicht schlecht und ich hab mich schnell daran gewöhnen, aber es hat mir den einstieg ins Buch ein wenig schwer gemacht und ich kam nur ziemlich langsam voran.

Das Spiel des dunkeln Prinzen wurde nach einem kurzen Einstieg in die Geschichte dann aber sehr schnell spannend, nachdem Taija durch den Spiegel in die Welt ihrer Kindheitsmärchen gelangt ist. Und die Welt selbst ist richtig genial. Zwar hat man da manchmal das Gefühl, dass sie ziemlich chaotisch und verwirrend ist, aber das liegt wohl nur daran, dass man alles nur häppchenweise erfährt und sich immer wieder neue, wundersame Dinge hinter den bunten Türen und dem Eis verbergen, die auch Taija nur nach und nach in Erfahrung bringt.

Wenn es um die Handlung geht, speziell um den Verräter in den eigenen Reihen, der sich nach und nach rauskristallisiert, muss ich sagen, dass mich der tatsächlich nicht wirklich überrascht hat. Wo der Rest der Handlung zum Mitfiebern und spannend war, fand ich das ein wenig zu vorhersehbar.

Das Spiel des dunkeln Prinzen hat was von Alice im Wunderland. Und an dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich nicht so auf die Alice-Geschichte abfahre, wie viele andere, was wohl auch mit einer der Gründe war, warum mich das Buch trotz seiner wundersamen Welt und der interessanten Idee des Albtraumschachs nicht zu 100 Prozent begeistern konnte.

Dennoch denke ich, dass Das Spiel des dunkeln Prinzen gerade Alice-Fans begeistern kann. Und mir hat zumindest das Albtraumschach sehr gut gefallen. Ebenso wie das Märchen, das die Geschichte des dunklen Prinzen und der weißen Königin erzählt.

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