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[Blogtour – Der Krieg der Talente] Tag 5: Ein Faun plaudert aus demHohenfels…

Guten Tag alle zusammen!
Ich bin Cara, ein Faun vom Hohenfels.

Cara vom Hohenfels FaunDa wie ich sehe auch ein paar Talente anwesend sind, nehme ich wohl besser meine menschliche Gestalt an. Aber ich warne euch, Talente, ein falscher Schritt und es wird böse für euch enden.

Aber wir sind ja eigentlich hier, damit ihr uns ein bisschen besser kennenlernen könnt. Wie ihr sicher schon gesehen habt, sehen wir in unserer wahren Gestalt diesen Buchfiguren ziemlich ähnlich. Wie heißen die noch gleich? Elben? Elfen? Na ja, ist ja auch nicht so wichtig.
Was uns jedoch trotz ein paar Ähnlichkeiten einzigartig macht, ist unser Bannzeichen auf der Stirn. Das und die Reaktion der Talente darauf sind auch der Grund, weshalb ich nun nicht mehr in meiner wahren Gestalt vor euch stehe.

Aber lasst uns nun mal weitermachen. Ich bringe euch bis zum Hohenfels, wir werden kurz reingehen und damit ihr mir nicht verhungert, gibt es sogar etwas zu essen. Und ich rede dabei nicht von unserem Input, auch wenn ich sicher bin, dass sich hier das ein oder andere süße Gefühl verbirgt.

Folgt mir!

Cara vor dem Eingang in den Hohenfels

Hier unten verbirgt sich viel mehr, als man von außen vermuten würde. Unsere Räume erstrecken sich bis weit in den Hohenfels hinein und unter dem Waldboden über ein sehr weites Gebiet.
Jeder Faun hat hier unten sein eigenes Gemach. Gefährten teilen sich meistens eine Räumlichkeit. Ich kann euch leider nicht einmal komplett durch den Hohenfels führen, als Gruppe würden wir zu sehr auffallen, aber lasst uns doch in den Versammlungssaal gehen, dort wartet ein sehr natürliches Buffett auf euch.

Wie ihr sicher schon wisst, brauchen wir Faune eigentlich keine menschliche Nahrung. Uns reicht zum Überleben der Input.
Wie? Ihr wisst nicht genau, was das ist?
Ihr wisst doch wohl aber, dass ein Kuss von einem von uns euer Leben verändern kann, oder? Deshalb lautet das inoffizielle Motto der Talente ja auch: „Lass dich niemals auf den Mund küssen, es könnte dich deinen Kopf kosten“.
Aber das ist nicht ganz richtig. Im Normalfall vermeiden wir es, Talente zu küssen, das wäre viel zu riskant. Wir holen uns die nötigen Gefühle lieber von anderen. Deshalb sind wir hin und wieder auch mal in Clubs hier in der Nähe zu finden. Ihr solltet also aufpassen, wenn ihr feiern geht.
Die menschlichen Gefühle sind also gewissermaßen unsere Nahrung. Nicht alle Gefühle sind gleich. Ich bevorzuge zum Beispiel lieber die süßere. Liebe, Freude, so was in die Richtung.

FaungerichteAber ich will euch da gar nicht zu viel erzählen, nachher lasst ihr euch nie wieder küssen. Außerdem sind wir jetzt da. Lasst es euch schmecken.
Auf dem Tisch da drüben liegt ein Zettel, dort hab ich euch aufgeschrieben, was das hier alles ist. Nur damit ihr wisst, was ihr hierzu euch nehmt.
Und keine Sorge, giftig ist nichts. Aber alles vegetarisch und sehr naturbelassen. Wenn es euch nicht schmeckt, dann … tja, kann ich das auch nicht ändern. Etwas anderes gibts es nicht.

Zu trinken gibt es Wasser aus dem Jungfernbrunnen. Tee oder gar Kaffee zu kochen wäre hierzulande viel zu auffällig. Überall würde Dampf aufsteigen. In Island wäre das allerdings machbar, da lassen sich diese Phänomene mit Geysiren und Vulkanen erklären und die Menschen schöpfen keinen Verdacht.

Also, bedient euch!

Natürlich gibt es über uns auch noch viel mehr zu sagen als das, aber ein paar Geheimnisse sollte ich wohl doch noch hüten. Wenn ihr allerdings noch Fragen habt, die euch auf der Zungebrennen, habt ihr gleich die Gelegenheit dazu.

Was wolltet ihr einen Faun schon immer einmal fragen?

29 Kommentare

  • Cara Ro

    Hallo Sunny,

    nein, ich hab bisher noch nie von einem Gefühls-Vegetarier gehört. Nur wenns um menschliche Nahrung geht, sind wir alle Vegetarier.
    Ansonsten brauchen wir schon menschliche Gefühle. Es gibt dann wie schon erwähnt nur diejenigen unter uns, die mit weniger Input auskommen als andere.
    Gefühle kann man geschmacklich gar nicht wirklich beschreiben. Dafür gibt es keine Worte, die dem Rausch gerecht werden. Wobei es schon eine Unterscheidung zwischen süßeren Gefühlen wie Liebe und Glück oder Freude und bittereren wie zum Beispiel Hass, Wut oder Neid gibt. Aber alle sind belebend und Geschmäcker sind verschieden, sodass für jeden Faun etwas zu finden ist.

    Liebe Grüße
    Cara

  • Sunny

    Huhu,
    ein toller Beitrag über Faune.
    Wie schmecken Gefühle für einen Faun? Und wollen alle Faune Gefühle saugen oder gibt es auch "Vegetarier", die vielleicht andere Lebewesen aussaugen?
    Lg
    Sunny

  • Cara Ro

    Hallo Anja,

    Verwandeln ging nicht von jetzt auf nachher.Um so viele Gefühle aufnehmenzu können, dass ein Mensch wirklich verwandelt wird, müssten wir vorher eine kleine Diät einlegen, denn volle Gefäße kann man nicht füllen und am Ende wärst du nur leergesaugt und nicht verwandelt.
    Jeder Faun würde das sicher auch nicht tun, aber wenn du deinen Gefährten in unserem Volk findest, stünde dem nichts entgegen. Und dein Gefährtewürde sich sicher auch in dein Lieblingstier verwandeln, sofern das kein Fabelwesen ist.

    Liebe Grüße
    Cara

  • Cara Ro

    Hallo Karl,

    Wiebereits gesagt, belebt der Input unsere Seele. Wir brauchen diesen Gefühlsrausch, um zu überleben. Manche öfter, manche seltener, aber wir brauchen es. Wir verkommen regelrecht,wenn wir ewig darauf verzichten würden. Und früher oder später hätten wir uns vielleicht nicht mehr unter Kontrolle, wenn wir einem gut duftenden Menschen begegnen würden.

    Liebe Grüße
    Cara

  • Cara Ro

    Hallo,

    da kann ich nicht für uns alle sprechen, da es auch unter uns Faunen verschiedene Ansichten gibt, aber ich wünschen uns für die Zukunft ein friedliches Leben. Der ewige Kampf mit den Talenten wird immer bleiben, aber man könnte ihn sicher auf ein Minimum reduzieren und gemeinsam in Ruhe koexistieren, ohne dass sie uns ständig umbringen.

    Liebe Grüße
    Cara

  • Cara Ro

    Hallo Elke,

    das ist mit Worten eigentlich kaum zu beschreiben. Es ist ein ganz eigenes Gefühl, wenn sich der gesamte Körper verändert und verformt. Am Anfang ist es ziemlich ungewohnt, aber man gewöhnt sich schnell daran, so wie man sich an vieles gewöhnt.

    Liebe Grüße
    Cara

  • Cara Ro

    Hallo Jule,

    das ist in der Tat eine Frage, die jeder Faun selbst beantworten muss. Ich kann nur für mich sprechen. Und ich mag die süßen Gefühle am liebsten, Liebe, Freude, Glück. Die sind richtig belebend.

    Liebe Grüße
    Cara

  • Cara Ro

    Hallo Michelle,

    wir kommen nicht völlig ohne Nahrung aus. Auch wir brauchen hin und wieder etwas richtiges zu essen, nur nicht ganz so oft wie Menschen.
    Und den Input nehmen wir meist in menschlicher Gestalt zu uns. Immerhin gehen wir in menschlicher Gestalt auf die "Jagd" in den Clubs, alles andere wäre etwas auffällig. Essen können wir aber auch in unserer wahren Gestalt.

    Liebe Grüße
    Cara

  • Corpus

    Hallo,

    Ich kenne die Faune bisher nur als "Dschinn" so richtig.
    Ich würde sie fragen, warum sie alle aussaugen müssen und ob es nicht auch einfach anders geht.

    Liebe Grüße,
    Karl (Corpus)

  • Julia Lotz

    Huhu liebe Cara,

    was für eine interessante Frage 🙂 Die Frage, die ich jedem Faun als erstes stellen würde, hast du in deinem Beitrag ja schon beantwortet. Ich würde, teils aus reinem Selbstschutz, teils aus purer Neugier unbedingt wissen wollen, welche Gefühle der jeweilige Faun bevorzugt. 😀

    Liebst,
    Jule

  • Michelle Heart

    Huhu Cara,

    mich würde Interessieren wie ihr ohne Nahrung auskommt? Input reicht euch? Auch wenn ihr eine Menschliche Gestalt angenommen habt?

    Toller Beitrag vielen lieben dank 🙂

    Liebe Grüße Michelle

  • Cara Ro

    Hallo Kristie,

    das ist eine Frage, die müsste dir eigentlich jeder Faun selbst beantworten.
    Prinzipiell wählen wir immer die unauffälligste oder praktischste Tierform. Melek zum Beispiel sollte am besten immer nur Vogelgestalten wählen, falls ein Mensch sie zu Gesicht bekommen könnte.
    Mit der Zeit hat auch jeder wohl irgendwie eine Lieblingsgestalt, in der er sich am wohlsten fühlt.

    Liebe Grüße
    Cara

  • Krissie

    Hmm… was ich einen Faun am liebsten fragen würde?
    Eigentlich ganz banal, meine erste Frage wäre vermutlich, wieso er sich gerade dieses oder jenes Tier ausgesucht hat XD

    …nicht einfallsreich, ich weiß, aber die Sache ist doch an sich interessant, immerhin wählen sie ja selbst in welcher Tiergestalt sie auftauchen.

    Kristie

  • Cara Ro

    Hallo Katha,

    die sind natürlich alle strenggeheim.
    Obwohl die Zubereitung unserer Speisen nun wirklich nicht sehr kompliziert ist.
    Das einzige, was ich dir verraten kann, sind Orowyns Kräuterfrikadellen. Dazu nehme man eine Schüssel wohlschmeckender Wildkräuter und mische sie mit Honig und Birkenmehl. Paniert wird das ganze mit geschroteten Nüssen. Dazu gibt es Walderdbeeren. Wirklich lecker. … Oh, und ausgerechnet Orowyns Köstlichkeit hab ich euch nicht auf den Tisch gestellt. Da musst du mich wohl irgendwann noch einmal besuchen kommen.
    Aber wenn du mehr genaue Rezepte willst … Ich meine, Nayo hat mir mal von diesem Netz erzählt, dassdie Menschen viel nutzen. Da kann man alles finden. Ich bin mir sicher auch ein paar unserer Rezepte. Zwar nicht exakt genau so, aber sicher so ähnlich.

    Liebe Grüße
    Cara

  • Cara Ro

    Hallo Melek,

    von Levian? Tut mir leid, nicht möglich. MEINS! ;D
    Ein Gefährte muss nicht zwangsweise ein Faun sein. Jasiri zum Beispiel hat seine Seelenverwandte in einer Menschenfrau gefunden, aber es macht die Sache deutlich weniger kompliziert, wenn der Gefährte ein Faun ist, oder zumindest einer von uns wird. Ich glaube nicht, dass es ein Mensch lange im Hohenfels aushalten würde, Gefährte hin oder her. Außerdem liefe dann ständig duftender Input durch unsere Hallen. Wie lange es wohl dauern würde, bis jemand einen Kuss-Versuch wagen würde …?

    Liebe Grüße
    Cara

  • Cara Ro

    Hallo Karin,

    Warum sollten wir weniger Menschen aussaugen, das belebt unsere Seele? Das ist ein bisschen, wie wenn Menschen mal etwas trinken gehen (nur dass wir irgendwann die Auswirkungen spüren, wenn wir es bleiben lassen).
    Außerdem tut es den Menschen auch mal gut, ein bisschen weniger emotional zu sein, schließlich nehmen wir auch negative Emotionen und im Normalfall saugen wir die Menschen nicht komplett leer.
    Es gibt ja auch ein paar unter uns, die fast nie auf Input zurückgreifen, weil sie es nicht so oft brauchen, aber wenn wir ihn brauchen, nehmen wir ihn uns. Menschen haben oft Emotionen im Überfluss. Leben im normalen Rahmen ist also mehr als nur möglich.

    Und solange wir uns von den Talenten fernhalten, passiert uns ja auch nichts und wir leben alle glücklich und zufrieden. Es weiß schließlich kein Mensch, wie ihm geschiet.
    Und wenn die Talente doch dazwischen gehen, wissen wir uns zur Wehr zu setzen.

    Liebe Grüße Cara

  • Cara Ro

    Hallo Manja,

    ich freu mich schon, dich auf der FBM endlich mal zu treffen.

    Am liebsten ist uns natürlich unsere wahre Gestalt. Das ist sozusagen unsere Urform, in der auch unsere Kräfte am ausgeprägtesten sind.
    Alles andere ist völlig individuell. Melek zum Beispiel fühlt sich in ihrer menschlichen Gestalt überhaupt nicht wohl. Für andere ist das hingegen kein Problem. Allerdungs sind wir in der Tiergestalt der Natur näher als in unserer menschlichen.
    Genauso ist es auch mit dem Wechseln der gestalt, manchen von uns fällt es leichter als anderen. Aber das liegt in der Natur der Lebewesen, bei Menschen ist es ähnlich. Nicht jedem fällt alles leicht oder schwer. Frisch gewordene Faune brauchen aber schon eine Weile bis das mit dem Gestalt wandeln so richtig funktioniert.

    Liebe Grüße
    Cara

  • Cara Ro

    Hallo Dani,

    das ist eine sehr interessante (und fiese) Frage … Eigentlich gibt es uns überall, in manchen Ländern glaubt man sogar beinahe an uns. Beziehungsweise man hält uns dort für Elfen oder andere Fabelwesen und schützt sogar ganze Landstriche wie zum Beispiel in Island.
    Eigentlich sind wir nicht vom Aussterben bedroht, unsere einzigen natürlichen Finde sind immerhin die Talente, normale Menschen wissen ja gar nicht, dass es uns gibt … Noch ist das Überleben der Faune also gesichert.

    Ich freu mich, dich auf der FBM zu sehen 🙂

    Liebe Grüße
    Cara

  • Daniela Donat

    Hallo Cara,

    wie viele Faune gibt es eigentlich weltweit? Seit ihr noch viele oder ist eure Art vom Aussterben bedroht?

    Du siehst in deiner Faungestalt sehr toll aus. Ich werde auf alle Fälle auf der Frankfurter Buchmesse bei euch allen vorbeischauen.

    Liebe Grüße Dani 🙂

  • karin

    Hallo und guten Tag,

    fragen eigentlich weniger, aber vielleicht zu bedanken geben….bitte etwas weniger hochmütig und von sich selbst überzeugt.

    Beide Gesellschaften plus Menschen haben sich ihren Platz in dieser Welt erschaffen und somit auch entsprechend behaupte/behaupten können.

    Wäre es da nicht sinn-und zweckmäßig dem Anderen auch wenn es schwer fällt ein Leben in normalen Rahmen zu ermöglichen ?

    Und was Eurer "Nahrung" angeht…..sorry Gefühle …klauen von den Menschen.
    Kommt Ihr Euch da nicht ziemlich doof vor….wie Diebe?

    Ist jetzt nicht beleidigend gemeint. O.K.

    Aber ein Dieb ist ein Dieb und wenn er dann auch noch hochnäsig und von sich überzeugt ist…kann das auch kein gutes Ende nehmen oder?

    Ich sehe da wenig rosig in die Zukunft , der Faune oder?

    LG..Karin…

  • Cara Ro

    Hallo Jenny,

    die Frage ist leicht zu beantworten und es ist sogar ein und dasselbe: Das Bannzeichen der Talente.
    Wir halten uns am liebsten davon fern. Die meisten von uns macht es auch ziemlich aggressiv. Es ist nicht gerade angenehm, sich das anzusehen.

    Grüße vom Hohenfels
    Cara

  • Manja Teichner

    Huhu Cara,

    wow ein toller Beitrag (ich freu mich schon euch dann alle auf der FBM kennenzulernen).

    Mich würde ja interessieren, was mögt ihr Faune lieber, die menschliche oder tierische Gestalt? Und ist es schwer für euch die Gestalt zu wechseln?

    Wir sehen uns ;).

    Liebe Grüße
    Manja

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